Telematikinfrastruktur (TI)

Wir, die AES Ärzteservice Schwaben GmbH sind CGM-zertifizierter Dienstleister für die Anbindung von Arztpraxen/Zahnarztpraxen an die Telematikinfrastruktur.

Als führendes E-Health-Unternehmen ist die CGM seit vielen Jahren maßgeblich an den Entwicklungen neuer E-Health-Lösungen und der Telematikinfrastruktur (TI) beteiligt. Sei es der sichere E-Health-TI-Konnektor, die TI-Kartenterminals oder der sichere Internetzugang – die CGM verfügt über alle notwendigen Komponenten. Seit Ende 2017 sind all diese Komponenten vollumfänglich von der gematik zugelassen und rund 60.000 Einrichtungen wurden seitdem bereits erfolgreich angebunden und arbeiten in der TI.

Mit uns an der Seite hat die CGM einen Partner, der nicht nur die TI-Komponenten anbinden kann, sondern auch auf tiefgreifendes Wissen über CGM Albis zurückgreifen und somit die Installation in Ihrer Praxis professionell und zeitsparend vornehmen kann. Wir bieten alles aus einer Hand – und bringen Sie sicher in die Telematikinfrastruktur. Sprechen Sie uns an!

Erfahren Sie mehr über die TI-Komponenten, die Anwendungen in der TI und Ihre Förderung unter www.cgm.com/wissensvorsprung. Hier können Sie sich auch in den CGM-TI-Newsletter einschreiben und bleiben so immer up to date – z. B. hinsichtlich neuer Anwendungen und deren Förderung. Weiteres zur Telematikinfrastruktur finden Sie auch auf der offiziellen Website der KBV.

TI-Mehrwert-Anwendungen

Nachdem Sie mit dem Anschluss an die TI die Grundlage für den sicheren Transport von Daten zwischen Leistungserbringern geschaffen haben, sind Sie bereit für die Einführung weiterer Anwendungen der TI, an denen Sie und Ihre Patienten im Laufe der Zeit patizipieren werden. Aktuell sind folgende Anwendungen verfügbar:

KIM – Kommunikation im Medizinwesen

Der neue Kommunikationsstandard KIM ermöglicht erstmals einen sicheren elektronischen Informationsaustausch zwischen allen Teilnehmern des Gesundheitswesens – auch über Sektorengrenzen hinweg. Mit KIM können künftig medizinische Dokumente über die TI sicher versendet und empfangen werden. Dazu gehören E-Arztbriefe, Befunde, Bescheide, Abrechnungen oder auch Röntgenbilder. KIM löst den bisherigen Standard KV-Connect ab. Zukünftig wird auch der Versand der eAU verpflichtend über KIM erfolgen.

Voraussetzungen:

NFDM – Notfalldatenmanagement

In einer Notfallsituation können die richtigen medizinischen Informationen Leben retten. Mit dem NFDM können nun zum ersten Mal ein Notfalldatensatz (NFD) und der sogenannte Datensatz Persönliche Erklärungen (DPE) angelegt und auf der eGK gespeichert werden. Berechtigte Heilberufler können diese Angaben dann jederzeit auslesen. Nach Zustimmung des Patienten werden notfallrelevante Daten wie Allergien, Medikation, Diagnosen, Unverträglichkeiten, CAVE-Hinweise oder Implantate auf der eGK gespeichert und stehen im Fall der Fälle schnell zur Verfügung. Auch auf die Ablageorte von wichtigen Dokumenten wie Organspendeausweise, Patientenverfügungen oder Vorsorgevollmachten kann mit dem DPE schneller zugegriffen werden. Da relevante Informationen jederzeit zugänglich sind, wird dieser „medizinische Steckbrief“ die medizinische Versorgung verbessern.

Voraussetzungen:

eMP – elektronischer Medikationsplan

Unter bestimmten Voraussetzungen haben Patienten Anspruch auf den Bundeseinheitlichen Medikationsplan (BMP). Dieser soll sie bei der richtigen Einnahme ihrer Arzneimittel unterstützen. Bisher konnte der BMP dem Patienten nur in Papierform zur Verfügung gestellt werden.
Durch den elektronischen Medikationsplan (eMP) als Anwendung in der TI ändert sich dies nun. Mit einem E-Health-Konnektor und der Anwendung eMP kann der Medikationsplan auf Wunsch des Patienten direkt auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) des Patienten gespeichert werden.
Die Aktualisierung eines bereits erstellten Plans wird durch den eMP erleichtert, während gleichzeitig die Datenverfügbarkeit, im Gegensatz zur Papierversion, steigt. Der eMP unterstützt zudem die Dokumentation der Medikamentenhistorie. Alle beteiligten Ärzte und Apotheker können den Plan bei Änderungen schnell und komfortabel anpassen.

Voraussetzungen:

eArztbrief – elektronischer Arztbrief

Was Ärzte und Psychotherapeuten schon länger können, sollen zukünftig auch alle anderen Beteiligten der TI können: Elektronische Arztbriefe (eArztbriefe) direkt aus dem Praxisverwaltungssystem (PVS) heraus versenden und empfangen. Für den Versand den elektronischen Heilberufsausweis, um damit qualifizierte elektronische Signaturen (QES) erstellen zu können.

Voraussetzungen:

eAU – elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Nach und nach sollen über die TI Anwendungen und auch Formulare digitalisiert werden. Ab Oktober 2021 ist die Digitalisierung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) verpflichten. Die elektronische Umsetzung besteht dabei aus mehreren Schritten, welche sich über einen Zeitraum bis Mitte 2022 erstecken. Im ersten Schritt wird die eAU digital an die Krankenkasse des Versicherten versendet.

Voraussetzungen:

ePA – Elektronische Patientenakte

Gesetzliche Versicherte haben ab dem 1. Januar 2021 ein Anrecht auf die Nutzung einer elektronischen Patientenakte, die von den Krankenkassen kostenlos als App bereitgestellt wird. Die Versicherten können ihre ePA selbst befüllen (z.B. Blutzuckerwerte oder Daten aus Gesundheitsapps) und ihre Behandler künftig bitten, auch Daten aus den lokalen Patientenakten der Praxen zu übertragen.

Nach der Einführungsphase besteht ab dem 01.07.2021 für Praxen die Pflicht, Daten auf Patientenwunsch in die ePAs zu übertragen. Voraussetzung der Teilnahme von Praxen ist ein Upgrade des Konnektors (“PTV-4 Upgrade”) und eines Moduls des Primärsystems.

Voraussetzungen ePA 1.0:

eRezept – Elektronisches Rezept

Ärzte können ihren Patienten Rezepte ab Mitte 2021 digital bereitstellen. Ab Anfang 2022 ist die E-Rezept Ausstellung dann verpflichtend. Patienten erhalten hierfür vom Arzt einen QR-Code zu ihrem E-Rezept entweder digital oder per Ausdruck und können es so vor Ort vorzeigen oder digital in der Apotheke ihrer Wahl einlösen oder auch an von ihm gewünschte Vertreter weitergeben.

Das E-Rezept wird für Patienten und Leistungserbringer eine neue Qualität an Sicherheit, Effizienz, Logistik und Komfort in der Arzneimittelversorgung bringen.

Für die Teilnahme am eRezept nach gematik-Spezifikation ist ein Anschluss an die TI Voraussetzung.

Voraussetzungen:

QES – Qualifizierte elektronische Signatur

Empfänger medizinischer Daten erhalten künftig absolute Sicherheit über die Authentizität des Absenders.
Hierfür werden Daten mittels Qualifizierter elektronischer Signatur unterzeichnet. Voraussetzung für diese sichere Signatur ist der elektronische Heilberufsausweis (eHBA). Hierdurch werden Dokumente mit einer Kennung versehen, die den Apothekern, Ärzten, Zahnärzten oder dem Pflegepersonal die Echtheit des Datensatzes garantiert.

VSDM – Versichertenstammdatenmanagement

Das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) ist die administrative “Basis-Anwendung” der TI. Beim Einlesen der eGK erfolgt ein automatisierter Online-Abgleich zwischen der Institution und der Krankenkasse des Patienten: Sind die gespeicherten Daten vollständig und korrekt? Falls nötig, werden die Daten direkt im Lesegerät aktualisiert.

Der Vorteil: Nach der Meldung von Veränderungen (z.B. der Adresse) bei der Versicherung, erhält der Patient keine neue Karte mehr. Die Daten werden beim nächsten Besuch einer Praxis einfach überschrieben.

Voraussetzungen mit einem schwarzen Haken wurden verlinkt, sodass Sie direkt zum jeweiligen Bestellformular/Anbieter gelangen können.
PVS = Patientenverwaltungssystem z.B. CGM Albis
* Den Bestellcode erhalten Sie von uns, Ihrem Vertriebs- und Servicepartner.